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Tag 10 - Mein 10tes Mal - mein erstes Fazit

Ich hab ja schon öfter die unterschiedlichsten Herausforderungen angenommen, doch 30 Tage lang jeden Tag einen #10MinBlog –Beitrag zu schreiben ist für mich schon echt nicht ganz so einfach.

 

Was genau ist die Herausforderung?

  • die Zeit: erstens die 10 Min. und dann das LIMIT.

Ich habe gemerkt, dass mein 2-Finger-Blind-Suchsystem nicht geeignet ist, um eine halbwegs vernünftige Menge Text in 10 Minuten zu produzieren. Da ich mir aber ja meine Regeln selbst mache, habe ich einfach 15 Minuten daraus gemacht. Und wenn es dann auch mal 20 Min. werden, ist es nicht so schlimm ;-)

 

Das viel größere Problem ist für mich in der festgesetzten Zeit tatsächlich auch was auf’s Papier zu bringen. Dieser Timer ist unerbittlich: Noch 6:32 Min, noch 6:30 Min., noch 6:28 Min. und mir fehlen die Ideen…

Es gibt, glaub ich, ein Kreativitäts-Experiment: Dabei hat man festgestellt, dass die Teilnehmer kreativer waren, wenn ein gewisser Zeitdruck geherrscht hat.

Für mich ist es nicht grundsätzlich der Zeitdruck, für mich ist es die Kombi zwischen Zeitdruck und Kreativität.
Ich bin deutlich kreativer, wenn ich entspannter bin, wenn meine Gedanken fließen können, wenn nichts erwartet wird. Deshalb habe ich einen Block neben meinem Bett liegen, in dem ich alles, was mir so im Kopf rum springt, aufschreibe. Das erleichtert mich ungemein, da ich weiß, dass es nicht mehr vergessen werden kann.

  •  die Themen:

Manchmal ist das Thema so umfassend, dass ich das ganz viel dazu schreiben könnte. Dann mach ich 2 Teile daraus.

Manchmal will mir gar nichts einfallen. Dann gehe ich in Gedanken meinen Tag durch und achte à la Impro-Theater auf Impulse, die ich bekommen habe. Dinge, die ich gesehen, gehört oder gelesen habe.

Manchmal fallen mir eigentlich ganz wesentliche Sachen noch im Nachhinein ein – zu spät für den Blog-Artikel, das ist dann halt so.

Manchmal müsste ich für den Beitrag zu einem Thema noch recherchieren. Fällt das dann auch in die 15 Minuten??

Manchmal frage ich mich, wie persönlich darf oder soll es sein?

 

Was allerdings komischer Weise keine Herausforderung ist, ist mein Perfektionismus.

Ich hatte mir ja immer eingeredet, dass ich erstmal richtig schreiben lernen müsste, um Blog-Artikel veröffentlichen zu können. Diese Angst hat sich nicht eingestellt. J

 

Wie oft gehst Du an Deine Grenzen? Was sind Deine Herausforderungen, denen Du Dich gestellt hast, und die sich dann doch gar nicht als so schlimm herausgestellt haben?