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Tag 30 - Was haben Bewertungsportale und Freunde gemeinsam?

Beides wird „befragt“, wenn es um die Auswahl des „richtigen" Urlaubsdomizils geht. Der Mensch will keinen „Fehler“ machen - das wird von unserem Säugetiergehirn, dem limbischen System, gesteuert. Erst recht nicht, wenn es um die „schönste Zeit des Jahres“ geht. Und die Fehlerquote reduziert er eher, wenn er auf Empfehlungen hört als sich auf irgendwelche Werbebotschaften zu verlassen.

 

Warum ist das so?

 

†  Wenn er die Werbung von Hotels wahrnimmt, hat er im Kopf, dass die Hotels ja dafür zahlen und die Bilder und Aussagen nicht unbedingt immer der Wahrheit entsprechen.
Wer hat sich nicht schon mal bei Hotelfotos gefragt, wo die Aufnahme entstanden ist, weil in Wirklichkeit das Meer viel weiter weg, der Strand voller Steine ist und in Wahrheit nur eine Obstsorte auf dem Frühstücksbuffet steht?

 

†  Das Angebot an Hotels wird immer größer, gleichzeitig nimmt die Informationsflut immer weiter zu, alles ist immer nur „besser, schneller, weiter“. Die Menschen verlieren den Überblick. Wir brauchen Orientierung und die bekommen wir von Freunden oder durch’s Lesen der Bewertungen auf den unterschiedlichsten Portalen. Wir vertrauen unseren Freunden – sie kennen uns. Wir vertrauen vielen guten Bewertungen.

 

Und was mach ich jetzt?

 

Das Beste, das ein Hotel bekommen kann, sind ehemalige Gäste, die von sich aus von ihren tollen Urlauben erzählen. Haben die Freunde allerdings während ihres Urlaubs ein „ungutes Gefühl“, was ihnen auch vom limbischen System vermittelt wird, dann wird sich das rächen. Waren etwa Service und Qualität miserabel, die Zimmer abgewohnt oder haben sie sich einfach nicht wertgeschätzt behandelt gefühlt, werden sie sooo schlechte Werbung für das Hotel machen, dass wahrscheinlich in ihrem Umfeld keiner mehr dorthin fährt.

 

Bitte bedenke, dass das „Umfeld“ in Zeiten des Internets um ein Vielfaches größer ist als noch vor 20 Jahren!

 

Weißt Du, wie hoch Deine Empfehlungsrate ist und warum Dich Deine Gäste empfehlen? Wenn Du diese Fragen mit „Ja“ beantworten kannst, bietet es sich an, mit den Mitarbeitern einen Plan zu erarbeiten, wie Ihr diese Quote gemeinsam steigern könnt.

 

PS:

Zum Thema „Empfehlungen“ gäbe es noch viel zu schreiben. Für mich war’s das jetzt. Das war mein letzter #10MinBlog –Beitrag. Ich habe durchgehalten, auch wenn es manchmal schon schwierig war, sich nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag zu motivieren. ;-) Doch ich bin sicher, es wird jetzt öfter und regelmäßiger mehr von mir zum Lesen geben.
Also, Ziel erreicht! J